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Berühmte dicke Persönlickeiten aus Showbiz, Film- und Musikbranche


 

 

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Die Schauspielerin und Regisseurin Kathy Bates new2.gif (1091 Byte)

Kathy Bates wurde am 28. Juni 2948 in Memphis Tennessee geboren und wuchs als Jüngstes von drei Kindern auf.

Sie schloss 1969 ein Studium der Theaterwissenschaften an der Southern Methodist University ab. Nach dem Studium ging sie nach New York um ihre Schauspielkarriere voranzutreiben.

Sie begann ihre Karriere zunächst am Broadway, 1983 erhielt sie für ihre Rolle in Nacht, Mutter eine Tony Award-Nominierung. Diese mehrfach ausgezeichnete Produktion wurde über ein Jahr aufgeführt.

Ihre erste Filmrolle erhielt sie in der Komödie Taking Off des tschechischen Regisseurs Miloš Forman; außerdem steuerte Bates (im Cast als 'Bobo Bates') den selbstkomponierten Song "Even Horses Had Wings" bei. 1978 spielte sie neben Dustin Hoffman in Straight Time, beide spielten 1990 erneut zusammen in Warren Beattys Dick Tracy. Es folgten Rollen in eher kleineren Filmen und Gastrollen in TV-Produktionen, wie L.A. Law bevor sie 1990 die Hauptrolle im Film Misery bekam. Für diese Rolle wurde sie sowohl mit einem Oscar, als auch einem Golden Globe ausgezeichnet, sie ist damit die erste und bisher einzige Schauspielerin, die beide Preise für die Hauptrolle in einem Horrorfilm erhielt.

1991 spielte sie eine der Hauptrollen neben Mary Stuart Masterson und Jessica Tandy in Grüne Tomaten. Eine ebenfalls viel beachtete Hauptrolle übernahm sie 1995 in dem Film Dolores, für die sie u.a. eine Nominierung für den Saturn Award erhielt.

1997 übernahm sie die Rolle der Margaret "Molly" Brown in James Camerons Titanic. Sie spielte 1998 neben John Travolta und Emma Thompson im Drama "Mit aller Macht", für die Rolle der politischen Beraterin Libby Holden erhielt sie u.a. eine Oscar und eine Golden Globe-Nominierung für die beste Nebenrolle. Ebenfalls für beide Preise wurde sie 2002 für den Film About Schmidt nominiert.

Neben der Schauspielerei ist Kathy Bates auch als Regisseurin tätig. Sie führte u.a. in mehreren Episoden der Fernsehserien Everwood und Six Feet Under – Gestorben wird immer Regie, in denen sie auch Gastauftritte absolvierte.

 

 

 




Das Uebergrössen-Modell Velvet D'Amour

Velvet d’Amour wurde 1967 geboren und erlangte 2006 Ruhm, als sie mit ihren 130 Kilo als Übergrößen-Model für Jean-Paul Gaultier in Paris auf dem Laufsteg stolzierte. Gaultier schickte sie als Antwort auf die Magersuchtdebatte auf den Laufsteg !

Sie war auch für John Galliano auf dem Laufsteg für dessen Prèt-â-porter-Kollektion „Everybody is Beautiful“. Velvet D’Amour arbeitet hauptberuflich als Fotografin, und ihr Einsatz bei Gaultier wurde als Antwort Gaultiers auf die Model-Gesundheitsdebatte gesehen, obwohl Gaultier schon vorher Models für Übergrößen-Kleidung auf dem Laufsteg eingesetzt hatte.

D’Amour spielte außerdem die Hauptrolle in dem französischen Film Avida, ein Film, in dem sie gekidnapped wird und ihre Rundungen eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Velvet D’Amour hat eine eigene MySpace-Seite, auf der sie einige Bilder von sich zeigt. Auch gibt es ein sehr interessantes Interview mit diesem außergewöhnlichen Übergrößen-Kleidung-Model.

Ein Interview mit Velvet D'Amour veröffentlicht auf dem Uebergrössen-Blog

Das Interview und Artikel "Ich wünschte mein Po wäre dicker" auf der Seite www.zuender.zeit.de

Film von Velvet auf dem Laufsteg 2006 bei Gaultier

Viele tolle Bilder von Velvet bei dieZuender.de

Velvet's offizielle Fanpage auf Facebook

 

 

 

 



Die Schauspielerin Chandra Wilson

Chandra Wilson wurde am 27.08.1969 in Houston geboren. Im Alter von fünf Jahren stand sie das erste Mal auf einer Theaterbühne. Später besuchte sie in Houston eine High School, die sich auf Schauspiel spezialisiert hat. Nach ihrem High School Abschluss ging sie nach New York, um an der Tisch School of Arts der New Yorker Universität zu Schauspiel zu studieren.

Seit 1989 dreht Chandra Wilson Filme für Fernsehen und Kino. So wirkte sie zum Beispiel im Jahre 1993 beim Film Philadelphia in der Nebenrolle der Chandra mit. 2001 bekam sie ihre erste große Rolle in der Fernsehserie Bob Patterson. Zudem wirkte sie in mehreren Werbespots mit, u.a. für Burger King.

2005 bekam sie die Rolle der Dr. Miranda Bailey in der US-amerikanischen Serie Grey's Anatomy. 2007 bekam sie für diese Rolle den Screen Actors Guild Award als beste Darstellerin in einer Fernsehserie - Drama verliehen. 2009 wurde ihr bei den Emmys für den Part der Miranda Baily und der Hauptrolle in Don McBreartys Fernsehfilm Accidental Friendship eine Doppelnominierung zuteil.

Chandra Wilson ist verheiratet und hat zwei Töchter und einen Sohn.

Weitere Kinofilme, in denen sie mitwirkte: Strangers with Candy (2005), Lone Star (1996), Philadelphia (1993), Mad Dog and Glory (1993)
TV-Serien und Gastrollen in: NYPD Blue (2004), Law & Order (2005), Sex and the City (2002), Third Watch (2001), The Cosby Show (1989)



Die Schauspielerin Sara Ramirez

Sara Ramirez wurde am 31.08.1975 in Mazatian Mexico geboren und ist mexikanisch-irisch-amerikanischer Abstammung. Ihre schauspielerische Ausbildung erhielt sie an der New Yorker Julliard School, in der Drama-Abteilung. Neben dem Schauspiel ist sie außerdem noch eine Alto-Sängerin, eine Vorraussetzung für das Theater.

Sie ist wohl am besten bekannt als Dr. Callie Torres aus der Hitshow Grey’s Anatomy, aber ihren größen persönlichen Erfolg hatte sie als Musical-Darstellerin: Für ihre Rolle in Monty Python’s Spamalot im Jahr 2005 erhielt sie neben dem Tony auch den Outer Critics Circle Award. An ihre Rolle in Grey’s Anatomy kam sie auch durch das Musical, die ABC so gut gefiel das sie sich eine Show aussuchen durfte in der sie auftreten möchte. Sie wählte Grey’s Anatomy, da sie selbst ein Fan war. Ihre Rolle in Grey’s ist nicht nur bemerkenswert für die Tatsache, das sie Übergroß ist, sondern auch für den Fakt das sie eine organische gewachsene lesbische Beziehung porträtierte.

Sara Ramirez spricht sowohl English als auch Spanisch fließend; ihren Name möchte sie jedoch spanisch ausgesprochen haben. Ihre Übergröße war noch nie ein Hindernis, eher ein Plus: Als sie zu Grey’s kam sagte ihr niemand, dass sie zu schwer sei, stattdessen wurde sie gebeten in Unterwäsche zu tanzen. Sie und America Ferrera starteten eine Art Mini-Trend, beides sind Latino Frauen mit Übergröße und stolz darauf. Beide spielen wichtige Charaktere in High-Profile TV-Shows, Ugly Betty und Grey’s Anatomy. Und beide sind beliebt bei Fans und Kritikern.

Weitere Kinofilme, in denen sie mitwirkte: Chicago (2002), Spider-Man (2002), Email für Dich (1999),
TV-Serien und Gastrollen in: NYPD Blue (2004), Law & Order (2002), Third Watch (2000)

 

Als erfolgloses Mager-Modell:


 

Der Erfolg kam erst mit ihren Kurven:

 

Crystal Renn - vom erfolglosen Mager-Model zum erfolgreichen Plus-Size-Model

Für ihre Model-Karriere riskierte Crystal Renn ihr Leben. Als Teenager nahm sie in einem Jahr mehr als 30 Kilogramm ab. Heute trägt die 23-Jährige Übergrößen - und ist gefragter denn je.

Mit 14 Jahren begann ihr Leidensweg. Damals entdeckte ein New Yorker Model-Scout das bildhübsche Südstaaten-Girlie Crystal Renn in einem Ballettstudio in Mississippi. Sein Urteil: Wenn sie dünner wäre, hätte sie das Zeug zum Super-Model. Also nahm der 1,75 Meter große Teenager in nur einem Jahr mehr als 30 Kilo ab - der Beginn ihrer Karriere und eines langen Kampfs gegen ihren Körper. Bis zu acht Stunden Sport mutete sich die heute 23-Jährige täglich zu, um ihr Gewicht zu halten, aß drei Jahre lang nur gedünstetes Gemüse und Kopfsalat und kaute zwischendurch zuckerfreie Kaugummis. Bis ihr Körper irgendwann nicht mehr mitspielte und sie trotz Diät zunahm - zum Glück.

Sie wechselte die Agentur und startete durch. Und ist mit ihren wohlgeformten Rundungen zum bekanntesten und bestverdienenden Plus-Sizestars Model der Branche avanciert: Große Modemagazine wie "Vogue", "Elle" und "Harper's Bazaar" reißen sich um sie, Designer und Fotografen schwärmen von ihrer sinnlichen Ausstrahlung. Heute genießt sie ohne Reue - auch beim Interview in Hamburg gönnt sich Crystal Renn zwei Milchkaffees und dazu jeweils eine Zigarette.


Nachfolgend zwei gute Artikel über Crystall Renn und Ihr Buch Hungry:

Artikel Hungry: wie Model Crystall Renn die Magersucht besiegte, Quelle: Brigitte

Interview des Spiegels mit den Titel "Ich war in der Hölle"



 

Die Schauspielerin Gabourey Sidibe

Gabourey Sidibe wurde am 6. Mai 1983 im New Yorker Stadtteil Brooklyn als Tochter der amerikanischen Gospel-Sängerin Alice Tan Ridley und eines senegalesischen Taxifahrers geboren.

Sidibes Eltern trennten sich, als sie noch jung war. Von Kindheit an wurde das Mädchen aufgrund ihres Übergewichts und des senegalesischen Vornamens gehänselt. Schon im Alter von elf Jahren begann Sidibe auf Druck von Familie und Freunden eine Diät, die sie jedoch nicht durchhielt.

Erst auf der Junior High School begann sie sich laut eigenen Angaben zu akzeptieren, was mit der Verkürzung ihres Vornamens einher ging. „Ich war mürrisch, wie ein kleines Koboldkind, aber als ich meinen Namen in Gabby änderte, bekam ich eine neue Persönlichkeit, was bizarr ist, aber es entwickelte sich so ...“, so Sidibe.

Sidibe besuchte das Borough of Manhattan Community College, das City College of New York und das Mercy College. Wie ihre Mutter übte sie sich im Gesang und wirkte in mehreren Theateraufführungen am New Yorker Lehman College mit, wo ein Freund Theaterwissenschaft studierte.

Sie ist 168 Kilo schwer und war seit 2007 Telefonistin in einem Callcenter in Harlem. Doch dann wurde sie für den Film "Precious" entdeckt. Ihre Mutter ermutigte sie zu einem Vorsprechen. Unter 500 Mädchen wurde sie ausgewählt.

Hörten wir Precious’ Geschichte, das Martyrium einer 16 Jahre alten Fast-Analphabetin, im schwarzen Getto von einem Vater vergewaltigt, der ihr zwei Kinder und den HI-Virus anhängt, von einer Mutter missbraucht, die ihr mit Schlägen und Verwünschungen den letzten Stolz bricht – wir wären empört, wütend, zu Mitleidstränen gerührt.

Lee Daniels hatte sich in den Fast-Food-Läden von Chicago, Los Angeles und New York auf die Suche nach seiner Precious gemacht und nahezu 500 Mädchen getestet. Den Anstoß, bei Daniels vorzusprechen, gab Sidibes Mutter Alice Tan Ridley, die sich ihr Geld mit dem Singen in U-Bahnhöfen um den Times Square verdient.

Es heißt, Gaby's Mutter habe ihr Tanzen und Singen gelehrt und sie ermutigt, an ihr Talent zu glauben. Mit vollem Recht. Während Sidibes Precious maulfaul, stoisch, mit unbegreiflicher Würde die inzestuösen Vergewaltigungen und den (Selbst-hass ihrer Mutter – atemraubend authentisch, beklemmend, Mo’Nique spielt sie Oscar-würdig – erträgt, schlägt das Publikum sich immer mehr auf ihre Seite.

Wer dicht am Wasser gebaut ist, wird Anfälle von Rührung niederkämpfen müssen: wenn sie liebevoll zu ihrem Downsyndrom-Baby spricht; wenn sie, langsam Vertrauen fassend, die Achtung ihrer Lehrerin und Klassenkameraden in einer Sonderschule für schwer erziehbare Jugendliche gewinnt; wenn sie die taffe Sozialarbeiterin (in einer fabelhaft unterspielten Rolle Mariah Carey) zum Weinen bringt.

Einhellig ist das Lob für „Precious“ nur unter weißen Kritikern und im weißen Publikum. Afroamerikaner teilen sich in zwei Schulen: Die einen rühmen Daniels Blick auf das Gettoleben als hart und authentisch, es gelinge ihm eine neue, bisher nie gekannte Verunsicherung der Schwarzen, die gewöhnlich routiniert mit den Filmstereotypen ihrer Rasse umgehen können. Die anderen bestreiten nicht die Wahrheit, aber sie empfinden tiefes Unbehagen wie vor einem Voyeur, das Leid vor einem weißen Publikum so brutal einzugestehen.

Gerade die Verweigerung eines zuckrigen Happy End, halten andere dagegen, mache „Precious“ stark und lebensklug. Selbsthass und Selbstzerfleischung der Schwarzen seien real. Die fluchende Sozialhilfe-Mutter, der lange abgehauene Vater, der nur ab und zu zur Vergewaltigung seiner Tochter auftaucht, endlich Precious selbst, die in Trauer einen ganzen Eimer von Hähnchenteilen in sich hineinstopft und ihre Gefühle im Gefängnis von Sprachlosigkeit hält – sie alle leben oder sind doch glaubwürdig montiert aus Hunderten Fällen aus der Praxis der früheren Sozialarbeiterin Sapphire.

Jede Schwarze, sagen Mutige, trage ein Stück von Precious in sich. Von „Elendspornografie“ und „Fantasien eines Ku-Klux-Klan-Mannes“ spricht aufgebracht der schwarze Kritiker Armond White. „Precious“ sei schlechte Kunst und eine böse Erinnerung daran, dass Kunst und Politik untrennbar seien.

Gaby wurde nominiert als beste Schauspielerin für den Oscar 2010, leider erhielt eine andere Schauspielerin die Auszeichnung.


 



Die Schauspielerin Mo'Nique

Mo’Nique wurde am 11. Dezember 1967 in Woodlawn, Maryland geboren, sie heisst gebürtig Monique Imes.

Sie debütierte als Schauspielerin in der Fernsehserie Die Parkers, in der sie in den Jahren 1999 bis 2004 auftrat. Für diese Rolle erhielt die Afroamerikanerin in den Jahren 2001, 2002, 2004 und 2005 den Image Award in der Kategorie Beste Serien-Hauptdarstellerin – Comedy; im Jahr 2003 wurde sie für den gleichen Preis nominiert. Im Jahr 2004 wurde sie außerdem für den BET Comedy Award nominiert.

In der Komödie Die 10 Regeln der Liebe aus dem Jahr 2001 spielte sie neben Vivica A. Fox, Morris Chestnut und Gabrielle Union eine der größeren Rollen, für die sie 2002 für einen weiteren Image Award nominiert wurde. Eine Nominierung für diesen Preis brachte ihr 2003 ihre Rolle in der Fernsehkomödie Good Fences (2003), in der sie an der Seite von Danny Glover und Whoopi Goldberg auftrat; im Jahr 2004 erhielt sie für diese Rolle den Black Reel Award.

Ihre Rolle in der Komödie Soul Plane (2004) brachte Mo’Nique im Jahr 2004 die zweite Nominierung für den BET Comedy Award; eine weitere erhielt sie ein Jahr später für die Hauptrolle in der Komödie Hair Show (2004). Eine Hauptrolle spielte sie auch in der Komödie Phat Girlz (2006). In der Komödie Welcome Home Roscoe Jenkins (2008) trat sie an der Seite von Martin Lawrence auf.

Der bisherige Höhepunkt in ihrer Karriere stellte sich 2009 mit Lee Daniels' Drama Precious – Das Leben ist kostbar ein, mit dem sie bereits 2005 an Shadowboxer zusammen gearbeitet hatte. In der Literaturverfilmung nach der afroamerikanischen Autorin Sapphire übernahm Mo’Nique die Nebenrolle einer arbeitslosen Mutter, die ihre übergewichtige Tochter (gespielt von Gabourey Sidibe) psychischer und physischer Gewalt aussetzt. Der Part der Mary brachte ihr zahlreiche Preise ein, darunter die Auszeichnungen der Filmkritiker-Vereinigungen von Los Angeles und New York , den Golden Globe, Screen Actors Guild Award, BAFTA Award sowie den Oscar.

Mo’Nique entwarf in den Jahren 2000 bis 2002 Bekleidung. Sie heiratete im Jahr 1997 Mark Jackson, mit dem sie ein gemeinsames Kind hat und von dem sie inzwischen geschieden wurde. Im Jahr 2006 heiratete sie den Schauspieler Sidney Hicks, mit dem sie zwei Kinder hat

 

 

 

 

Mia Tyler das Plus-Size-Model

Mia wurde am 22. Dezember 1978 geboren. Ihr Vater ist der Aerosmith-Sänger Steven Tyler und ihre Halbschwester ist Schauspielerin Liv Tyler (was die beiden jedoch erst sehr spät herausgefunden haben).

Mia ist eines der außergewöhnlichsten Models für Übergrößen-Kleidung. Als Tochter eines Superstars hatte sie einige Schwierigkeiten, insbesondere nachdem sich ihre Eltern getrennt hatten. Allerdings bekam sie schon zu dieser Zeit ein lukratives Angebot, für Lane Bryant zu modeln, und zwar für die Reihe Übergrößen-Kleidung für Teens. Danach ist sie für die amerikanische Übergrößen-Kleidung-Kette Torrid auf dem Laufsteg gewesen. Sie hat einige Tätowierungen, was für ein Model eher ungewöhnlich ist, auch für ein Übergrößen-Model.

Im Jahr 2008 veröffentlichte sie eine Autobiographie, Creating Myself. How I Learned That Beauty Comes in All Shapes, Sizes, and Packages, Including Me, die leider bisher nicht ins Deutsche übersetzt wurde.

Im Februar 2009 startete sie ihre eigene Modelinie für Übergrößen-Kleidung, Revolution 1228. Ihre Firma wird Übergrößen-Kleidung allerdings nur in den Vereinigten Staaten verkaufen.

 

Tolle Zeichnung von Mia:



Die Comedian Cindy aus Marzahn



Ilka Bessin (Cindy aus Marzahn) wurde am 18.11.1971 in Luckenwalde geboren. Nach ihrem Schulabschluss in Luckenwalde machte Ilka Bessin (Cindy aus Marzahn) eine Ausbildung als Köchin. Diese Ausbildung langte ihr aber nicht sodass Ilka eine weitere Ausbildung als Hotelfachfrau machte.

Nach kleineren Nebenjobs und Aushilfstätigkeiten heuerte sie auf einem Schiff an, auf welchem sie als Animateurin arbeitete.

Ilka entschied sich nach ihrem Aufenthalt auf hoher See bei der "Talentschmiede" des Quatsch Comedy Clubs teilzunehmen. Diesen Wettbewerb gewann sie und hat seitdem mehrere Auftritte im Fernsehen gemacht.

2007 startete Cindy ihre Tour "Schizophren - ich wollte ne Prinzessin sein". Zudem gewann sie 2007 den Deutschen Comedypreis als Bester Newcomer. Sie ist immer wieder Gast in diversen Comedy-Staffeln und tourt auch mit eigenem Programm.

Am 21.1.2010 feiert Sie Premiere mit ihrem neuen Programm "nicht jeder Prinz kommt uff'm Pferd" in Berlin und tourt dann durch Deutschland.

 

Homepage: www.cindy-aus-marzahn.de/home/

 

Das coole Shirt mit dem Spruch "Alzheimer Bulimie" kann bestellt werden unter:

www.amazon.de/Cindy-aus-Marzahn-T-Shirt-Alzheimer/dp/B00243W02C

 

Die Sängerin und Schauspielerin Jennifer Hudson

Mit Jennifer Hudson hat sich ein Star in die Traumfabrik eingeschleust - eine Frau, die ganz anders ist als viele Kolleginnen: drall und weiblich. Sie wurde am 12.09.1981 in Chicago geboren.

In Hollywood - so erzählt man sich - werden Träume gemacht. Niemand weiß genau, wann und wo es passiert. Aber plötzlich steht man mit beiden Beinen in einer anderen Welt. Die meisten Menschen warten sehnsüchtig darauf, dass jemand ihre größten Luftschlösser in Stein haut, andere bauen selbst. Jennifer Kate Hudson gehört zu Letzteren: "Ich will das Poster-Girl für die Leute werden, die ihren Träumen folgen," sagt die Sängerin und Schauspielerin.

Der "Dreamgirls"-Star war selber einmal eine kleine Froschprinzessin. Disney schickte die junge Frau mit Soul im Blut und Gold in der Kehle mit "Herkules - Das Musical" auf Tour. Ohne Musicalausbildung, aber mit weit reichenden Erfahrungen im Gospelchor, schulte sie ihre Stimme. In dem Gesangswettbewerb "American Idol", dem amerikanischen Pendant zu "Deutschland sucht den Superstar", prophezeite Juror Simon Cowell ihr 2004 nichts Gutes. Im Halbfinale hätte er sie auch persönlich hochkant aus der Sendung geworfen: Kleider, Frisur, ihre Persönlichkeit, ihre Stimme - alles an ihr sei "too much". Und doch, gegen alle Wahrscheinlichkeit: Goldjunge Oscar hat Märchenprinzessin Jennifer im Februar 2007 wach geküsst. Dabei ist das Hollywood-Musical "Dreamgirls" ihr bislang erster, einziger Film - und für diesen Auftritt gleich einen Oscar als beste Nebendarstellerin!

Der American-Idol-Juror hat seine Fehleinschätzung mittlerweile eingesehen, die Giftspritze wieder eingefahren. Er entschuldigte sich drei Jahre nach dem Rauswurf öffentlich bei Jennifer. Diese kann darüber nur lachen: "Meine Aufgabe in dieser Show war es offenbar, wahrgenommen zu werden. Ich glaube, dass Gott meinen Weg vorgesehen hat, und das war nur ein weiterer Schritt auf meinem Weg." Die Gewinnerin von "American Idol", Fantasia Barrino, stach Jennifer übrigens im Casting für die Rolle der "Effie White" in "Dreamgirls" aus - ebenso wie über 750 weitere Mitbewerberinnen.

"Ich glaube, ich träume", definiert das Traumgirl seinen gegenwärtigen Gemütszustand. "Ich warte nur darauf, dass ich jeden Moment aufwache." Doch der Traumzustand hält an. Für die Sängerin, die 2006 einen Plattenvertrag bei dem Musiklabel "J Records" unterschrieb, regnet es seit "Dreamgirls" nur noch Gold in der Filmbranche. Mit dem Golden Globe und dem Oscar gewann sie bereits die beiden wichtigsten amerikanischen Filmpreise. 2008 ist sie im Film zur Erfolgsserie "Sex and The City" zu sehen. Wenn Träume Wirklichkeit werden, verliert so manch einer den Blick für die Realität. Das Goldkehlchen aber bleibt am Boden, obwohl es längst hätte abheben können.

Die Gesangskarriere allein reicht Jennifer nicht. Sie will auch in der Filmbranche richtig durchstarten. Mit Star-Filmemacher Quentin Tarantino soll sie bereits zukünftige Filmprojekte diskutiert haben. "Ich denke, dass mein nächster Film ein Drama werden wird. Ich möchte in der nächsten Zeit viel herumkommen und Filme und Musikplatten produzieren", so Jennifer in dem amerikanischen "Vogue"-Magazin. +++ Dass Schauspielschulen nicht immer alles sein müssen, lernte Regisseur Bill Condon bei den Dreharbeiten zu seinen "Dreamgirls". Zwar war er von Jennifers Sangesleistungen fasziniert, aber was das Schauspiel anging, hatte er zu Beginn der Aufnahmen dann doch leise Zweifel: "Mir wurde klar, dass der ganze Film von ihr abhängt. Alles andere kann stimmen, aber wenn Jennifer nicht überzeugt, fällt alles auseinander." Er konnte aufatmen, schnell stellte sich heraus, dass auch Frau Hudsons Spiel preisverdächtig war. +++ Vor den Dreharbeiten zu "Dreamgirls" absolvierte die Sängerin einen Schnellkurs in Benimmregeln der etwas anderen Art. Die wohlerzogene Jennifer sollte sich ein Beispiel an den Diva-Allüren von Kollegin Beyoncé Knowles nehmen: "Bill wollte, dass ich frecher und sicherer werde", berichtet Hudson. "Ich musste aufhören, 'Bitte' und 'Danke' zu sagen und mich für alles zu entschuldigen. Und dann wollte er, dass ich ihn und Beyoncé bei den Proben eine Stunde lang warten lasse."

Auftritt von Jennifer Hudson bei American Idol auf www.youtube.com

Song "And I am telling you" gesungen von Jennifer Hudson auf www. youtube.com

Jennifer Hudson Homepage: www.jenniferhudsononline.com

Die Moderatorin Vera Int-Veen

Vera Int-Veen wurde am 21. September 1967 in Lank-Latum geboren.

Nach dem Abitur studierte Vera Int-Veen Rechtswissenschaften und Politische Wissenschaften in München (ohne Abschluss). Bereits während ihres Studiums jobbte sie als freie Mitarbeiterin bei Rudi Carrell und Thomas Gottschalk.

Schon als Kind wollte Vera unbedingt im Fernsehen moderieren, und diesem Berufstraum kam sie ganz allmählich näher - durch Warm-Ups bei verschiedenen Shows wie Rudi Carrells "Herzblatt" , Gottschalks "Late Night" oder bei "Versteckte Kamera"

Vom 22. Januar 1996 bis zum 13. Januar 2006 moderierte Vera Int-Veen insgesamt 2.064 Folgen der
täglichen Talkshow Vera am Mittag bei Sat.1. Die Themenvielfalt der Sendung reichte von
Alltagsthemen bis hin zu psychologischen Fragestellungen, die Int-Veen dann zusammen mit
Psychologen oder anderen Experten im Rahmen der Fernsehsendung zu klären klären versuchte.

Am 13. Januar 2006 auf dem heiß umkämpften Quoten-Markt, kam dann das Aus für die Show. Natürlich bedauerte Vera den Ausklang ihrer Sendung, von dem Format ist sie nach wie vor überzeugt: "Ich hätte gern weiter gemacht, und ich glaube nicht, dass der Daily Talk am Ende ist. Ich bin mir sicher: Das Interesse der Zuschauer an individuellen, persönlichen Geschichten und Diskussionen besteht weiterhin."

Statt am Mittag kam Vera ab dem 17. Januar 2006 erstmals abends in die deutschen Wohnzimmer; mit "Glück-Wunsch: Vera macht Träume wahr!" vollzog sie den fliegenden Wechsel zu RTL II, um Menschen in Not zu helfen.

Seit dem 15. April 2007 moderiert sie die wöchentliche Sendung Schwiegertochter gesucht bei RTL.

Nebenher fand Vera die Zeit, zwei Bücher zu schreiben: "Essen Sie doch, was Sie wollen" (Eichborn-Verlag, 2001) ist ein Plädoyer für Lebensqualität statt Diät-Frust, schließlich steht Vera persönlich für das ein, was sie propagiert: die Freude am Genießen!

Veras zweites Buch "Pia, der Glückskäfer" (Edit. Riesenrad, 2002) hat sie für Kinder geschrieben; es ist liebevoll illustriert, "Ein Lied vom Dicklichsein und vom Glücklichsein", das Mut macht! Für Kinder gedacht ist auch die Adventskalender-CD, die sie 2005 für die Kindernothilfe mit Norbert Blüm aufnahm: in "Robinsons Weihnachts- reise" (Kontakte-Musikverlag) fährt der kleine Robinson durch die ganze Welt, um die verschieden Weihnachtsbräuche kennen zu lernen...

Auch zu ihrer etwas molligeren Figur nimmt die Fernsehfrau in dem Gespräch Stellung: »Ich bin eine dicke
Frau, und das ist in Ordnung. Klar, man wünscht sich manchmal eine neue Frisur, aber viel
mehr möchte ich nicht an mir ändern.«

Vera, die ihr Privatleben möglichst unter Verschluss hält, outete sich zu Beginn des Jahres 2006 und sprach in einem Interview erstmals über ihre Beziehung. "Meine Lebensgefährtin gibt mir viel Halt. Vielleicht sogar besonders, weil sie mit der Medienbranche nichts am Hut hat", sagte sie offen. "Ich führe eine wunderbare Beziehung. Wir sind glücklicher denn je." Privatsphäre bedeutet ihr sehr viel, Freunde und Familie sind Vera ganz besonders wichtig.

Vera ist sehr tierlieb, hält sich so oft wie möglich im Freien auf und tobt gern mit ihrem Golden Retriever Lotte herum. Sie ist eine leidenschaftliche Gärtnerin und zieht viele Pflanzen selbst. Als passionierte Köchin hegt und pflegt sie selbstverständlich auch Gemüsebeete und Kräuter in ihrem Garten. Sie schätzt gutes Essen und gute Gespräche; vom beruflichen Trubel erholt sie sich am liebsten auf ausgedehnten Spaziergängen ... oder drückt im Stadion die Daumen für die Kicker von Hertha BSC

Homepage: www.vera.de

Die Schauspielerin Melissa McCarthy

Melissa McCarthy, geboren am 26. August 1969 in Plainfield, USA, machte ihre ersten Schritte auf der Bühne im Comedy-Bereich. Angefangen hat sie mit Stand-Up-Auftritten in New York, für sie genau das richtige: "Ich wusste in dem Moment, in dem ich zum ersten Mal auf der Bühne stand , dass dies das ist, was ich machen möchte. Das Gefühl, Leute zum Lachen bringen zu können, war einfach überwältigend."

Um eine "One-Woman-Show" spielen zu können, nahm sie Schauspielunterricht in New York und landete schließlich auf der Theaterbühne – erstaunlicherweise in überwiegend dramatischen Rollen.

2000 war sie das erste Mal im Kino zu sehen. Sie spielte in verschiedenen großen Kinoproduktionen in Nebenrollen mit, so in "Drie Engel für Charlie" (2000), "Weißer Oleander" (2002)mit Michelle Pfeiffer, "The Third Weel" mit Ben Affleck und "Das Leben des David Gale" (2003) mit Kevin Spacey und Kate Winslet.

Mit ihrer Rolle der lebensfrohen Sookie St. James in "Gilmore Girls", eine talentierte Köchin und Lorelais beste Freundin, spielte sie das erste Mal in einer Fernsehserie. Ihr Charakter ist ihr, wie sie selbst zugibt, in mancher Hinsicht "unglücklicherweise" sehr ähnlich. Einerseits ist Sookie die chaotische Köchin, hektisch und ungeschickt, andererseits ist sie immer für ihre Freundin Lorelai da.

Melissa McCarthy ist die erste des "Gilmore Girls"-Cast, die nach dem Ende der Serie bereits einen neuen Job ergattern konnte: Seit Herbst 2007 spielt sie in der US-Serie "Samantha Who?" an der Seite von Christina Applegate ("Eine schrecklich nette Familie") und Barry Watson ("Eine himmlische Familie", "What About Brian") mit. "Samantha Who?" handelt von einer jungen Frau (Christina Applegate), die nach einem Unfall ihr Gedächtnis verliert.

Ähnlich erfreulich wie das Privatleben ihres Seriencharakters Sookie verlief auch Melissas: 2005 heiratete sie den Schauspieler Ben Falcone und im Januar 2007 wurde bekannt, dass sie schwanger ist. Am 5. Mai brachte sie schließlich eine gesunde Tochter zur Welt.

Filmographie
2008 Pretty Ugly People als Becky
Originaltitel: Pretty Ugly People
2007 - 2008 Samantha Who? (TV) als Dena
Originaltitel: Samantha Who? (TV)
2008 Just Add Water als Selma
Originaltitel: Just Add Water
2000 - 2007 Gilmore Girls (TV) als Sookie St. James
Originaltitel: Gilmore Girls (TV)
2007 The Nines als Margaret/Melissa/Mary
Originaltitel: The Nines
2007 One Part Sugar als Selma
Originaltitel: One Part Sugar
2006 Cook-Off! als Amber Strang
Originaltitel: Cook-Off!
2002 - 2005 Kim Possible als DNAmy (Stimme)
Originaltitel: Kim Possible
2004 Lass es, Larry! (TV) als Verkäuferin
Originaltitel: Curb Your Enthusiasm (#4.07 The Surrogate) (TV)
2003 Das Leben des David Gale als Nico, Goth girl
Originaltitel: The Life of David Gale
2003 Chicken Party als Tot Wagner
Originaltitel: Chicken Party
2002 Pumpkin als Cici Pinkus
Originaltitel: Pumpkin
2002 Weißer Oleander als Paramedic
Originaltitel: White Oleander
2002 Hilfe, ich habe ein Date! als Marilyn
Originaltitel: The Third Wheel
2000 Der Fall Mona als Shirley
Originaltitel: Drowning Mona
2000 Drei Engel für Charlie als Doris
Originaltitel: Charlie's Angels
2000 The Kid - Image ist alles als Sky King Waitress
Originaltitel: The Kid
2000 D.C. als Molly
Originaltitel: D.C.
2000 Auto Motives als Tonnie
Originaltitel: Auto Motives
1999 Go als Sandra
Originaltitel: Go
1998 God als Margaret
Originaltitel: God



Die Schauspielerin Camryn Manheim

Camryn Manheim wurde am 8. März 1961 in Caldwell, New Jersey USA; als Debra Frances Manheim geboren.

Sie arbeitete vorerst als Übersetzerin der Gebärdensprache in Krankenhäusern, allerdings war sie schon lange an der Schauspielerei interessiert. Ihre Fähigkeiten in der Gebärdensprache waren ihr dann sogar nützlich, um eine Rolle in der ABC-Serie Practice – Die Anwälte (The Practice) (1997–2004) zu erhalten, für die Manheim 1998 den Emmy und ein Jahr darauf den Golden Globe als beste Nebendarstellerin gewann. Sie verkörperte in dieser Justizserie in 163 Folgen die Anwältin Ellenor Frutt.

Für ihre Rolle in der Miniserie Elvis wurde sie 2005 als beste Nebendarstellerin für den Emmy und im darauffolgenden Jahr beim Golden Globe 2006 nominiert. Sie erhielt auch verschiedene weitere Preise. Neben vielen Gastauftritten in Fernsehserien spielte sie unter anderem Nebenrollen in den Thrillern Das Mercury Puzzle (1998) und Dark Water – Dunkle Wasser (2005). 2006 bekam sie eine Nebenrolle in der US-amerikanischen Fantasy-Mystery-Fernsehserie Ghost Whisperer und spielt seitdem Delia Banks, die sich immer mehr mit der Hauptfigur Melinda Gordon anfreundet, ohne von ihren geheimnisvollen Fähigkeiten zu wissen.

In einigen gut bekannten Serien und Filmen, in denen Camryn mitwirkte:

1991–1994: Law & Order
1996: Chicago Hope – Endstation Hoffnung (Chicago Hope)
1997–2004: Practice – Die Anwälte (The Practice)
1998: Das Mercury Puzzle (Mercury Rising)
1998: Ally McBeal
2005: The L Word
2005: Elvis
seit 2006: Ghost Whisperer

Homepage: www.camryn.com



 

Meat Loaf das rockende und singende Schwergewicht

Der Amerikaner Meat Loaf gehört zweifellos zu den ganz Großen der Rock'n'Roll-Geschichte. Sein 1977 erschienenes Album "Bat Out Of Hell" verkauft sich bis heute fast 30 Millionen Mal und steht ganz oben in der ewigen Bestenliste neben Alben wie Michael Jacksons "Thriller" und Pink Floyds "Dark Side Of The Moon".

Geboren am 27. September 1951 als Marvin Lee Aday in Dallas, Texas bekommt er schon zu Schulzeiten den Spitznamen Meat Loaf (Fleischkloß). Im Alter von 15 Jahren reißt er von zu Hause aus, um den Attacken seines alkoholkranken Vaters zu entgehen. Es zieht ihn nach L.A., wo er mit mäßigem Erfolg seine ersten Bands gründet (Popcorn Blizzard, Meat Loaf Soul, The Floating Circus). Die folgenden Jahre verdient er sich als Musicalsänger und Gelegenheitsschauspieler und tritt 1975 in Richard O'Brians "Rocky Horror Picture Show" als Biker Eddie auf.

1977 trifft Meat Loaf auf den Songwriter Jim Steinman, der in dem schwergewichtigen Sänger mit der außergewöhnlich voluminösen Stimme den idealen Sänger für seine Lieder sieht. Das Album "Bat Out Of Hell" entsteht, bricht alle Rekorde und macht ihn auf der ganzen Welt bekannt. Doch auf der folgenden Welttournee mit über 170 Konzerten in wenigen Monaten ruiniert er seine Stimme und zieht sich zurück.

Nach persönlichen Problemen, Depressionen und einer Alkoholsucht folgen einige mäßig erfolgreiche Alben, u.a. 1986 "Blind Before I Stop", das mit dem deutschen Produzenten Frank Farian entsteht.

Anfang der Neunziger beschließen Meat Loaf und Jim Steinman, das Nachfolgealbum "Bat Out Of Hell II" zu produzieren, das 1993 veröffentlicht wird und zu einem der bemerkenswertesten Comebacks der Musikgeschichte führt. Die erste Auskopplung "I Would Do Anything For Love" erobert die Charts in 16 Ländern und beschert ihm die begehrte Grammy–Auszeichnung. Der bombastische Sound zusammen mit seiner unvergleichlichen Stimme begeistern alte und zahlreiche neue Fans, 16 Jahre nach seinem ersten Welterfolg steht Meat Loaf wieder ganz oben.

Nach dem 96-er Platin-Erfolg "Welcome To The Neighbourhood" bleibt es lange ruhig um den charismatischen Rock-Oldie. Er beschließt, sich nach der absolvierten Welttournee wieder verstärkt aufs Schauspielern zu konzentrieren. Erst 2003 geht die Kunde eines neuen Studioalbums um, das im März unter dem Namen "Couldn't Have Said It Better" in die Läden kommt. Es ist erst das achte in seiner langen Karriere. Mit ins Studio konnte Meat Loaf die dreifache Grammy-Gewinnerin Diane Warren, Nikki Sixx von Mötley Crüe und Kevin Griffin von Better Than Ezra locken.

2004 erscheint dann nochmals eine Retrospektive auf sein Bat Out Of Hell-Album. "Bat Out Of Hell Live" zeigt, dass Marvin Lee Aday nach wie vor weiß, wie er seine Fans bei der Stange hält. Auf seinen Lorbeeren ruht sich das Rock'n'Roll Schwergewicht aber nicht aus. 2005 ist er fast ununterbrochen auf Tour unterwegs.

Im Frühjahr 2006 dann die Überraschung: Im Netz taucht ein ungemasterter Track namens "The Monster Is Loose" auf. Wie sich heraus stellt, ist dieser der Vorbote von "Bat Out Of Hell III - The Monster Is Loose". Ende Oktober steht der dritte Teil zur Freude der Fans in den Läden. Für die Umsetzung holt er sich äußerst prominente Unterstützung ins Boot. Wieder ist Nikki Sixx mit am Start. Daneben sichert Meat Loaf sich noch die Dienste von John 5 (Marilyn Manson), Produzenten-Ikone Desmond Child (Alice Cooper, Aerosmith, Bon Jovi) und Queen-Gitarrist Brian May.

Homepage: www.meatloaf.de



Miss Platnum die R'n'Balkan-Sängerin mit drallen Reizen

Miss Platnum, mit bürgerlichem Namen Ruth Maria Renner, ist die neue Stilmix-Überraschung aus Berlin. Die gebürtige Rumänin, die seit dem 8. Lebensjahr in der deutschen Hauptstadt wohnhaft ist, verbindet Hip-Hop-Elemente mit souligen R&B-Einlagen und spickt diese gekonnt mit osteuropäisch gefärbtem Englisch. Balkan-Trash? Definitiv nicht.

Sie hat hart gearbeitet. Zuerst, um Deutsch zu lernen. Und dann noch härter, um ihren „komischen Akzent“ mit dem markanten „R“ loszuwerden. Und trotzdem war Ruth Maria Renner mit ihrer auf der einen Seite mit Tesafilm geklebten Hornbrille in der Schule erst mal eine Außenseiterin. „Ich habe versucht wie alle anderen zu sein, aber die Mittel waren nicht da, und klamottenmäßig konnte ich sowieso nicht mithalten. Bei mir war alles 'ne Stufe billiger als der Standard, den es damals in Lichterfelde gab“, sagt sie und zuckt mit den Schultern. Das soll bedeuten: aus, vorbei, spielt keine Rolle mehr.

Das Ganze ist 18 Jahre her. Heute sitzt die gebürtige Rumänin, die mit ihren Eltern auf einer Wetterstation in den Karpaten aufgewachsen ist, in einem Kreuzberger Café in ihrem Kiez am Görlitzer Park. Sie ordert normale Cola, ganz bewusst nicht „Cola light“.

Nach ihrer Zeit als Background-Sängerin bei «Moabeat» legte Miss Platnum vor einigen Jahren ihr erstes Soloalbum «Rock Me» vor, welches in der Medienlandschaft nur dürftige Beachtung fand. Im Frühling 2007 aber schlug ihr zweites Werk «Chefa» im Grossraum Berlin ein wie eine Bombe, was vor allem der Single-Auskopplung «Give me the Food» zu verdanken ist. Darin enthalten ist eine deftige Kritik am gesellschaftlichen Schlankheitswahn, welche die Sängerin in einer wohltuenden Lobeshymne auf die Lust am Essen hinschmettert.

R'n'Balkan nennt Miss Platnum ihren Stil, der internationale Dancefloor-Ästhetik mit Elementen der Herkunftsgeschichte vermischt.

Im Videoclip zum Song tanzt das musikalische Schwergewicht unter wurstbehangenen Bäumen oder rührt mit der Kelle im Swimming Pool als ob es sich um eine rumänische Gulaschpfanne handelte. Die Background-Tänzerinnen, die auch nicht gerade dem Style-Ideal vergleichbarer Hip-Hop-Clips entsprechen, unterstützen sie dabei tatkräftig und mit vollem Körpereinsatz.

"Ich bin nicht fett, eher pummelig"
Ihre Figur ist zwar nicht die von Kate Moss. Probleme mit ihrem Gewicht hatte sie jedoch nie. „Ich war ja kein fettes Kind. Eher pummelig so wie jetzt. Und ich finde, jeder sollte so aussehen dürfen, wie er eben aussieht.“ Es klingt aufrichtig, selbstbewusst und nicht im mindesten auswendig gelernt.

Live zu bestaunen ist Miss Platnum in der Schweiz übrigens am 30. August 2007 an den 32. Musikfestwochen in Winterthur.


Link zu der aktuellen CD "Chefa" von Miss Platnum:

www.amazon.de

www.exlibris.de

Link zum Video "Give me the food" auf www.youtube.com




 

 


Beth Ditto - Die Rocklesbe im XXL-Format

Beth Ditto und ihre Band «Gossip» gelten als der neue britische Geheimtipp. Die grossvolumige Ditto prangt jetzt sogar nackt auf dem Cover des Musik-Trendsetter-Magazins «NME».

In der Ausgabe von Ende Mai 2007 des «New Musical Express'» ist Beth Ditto der Star. Im Interview zieht die Sängerin über «Size Zero»-Promis her. Laut Beth tragen Schwule, die in der Modeindustrie arbeiten und Leute wie Paris Hilton die Schuld an dem derzeitigen Run auf super-dünne Figuren. Ditto: «Wenn jemand für das Phänomen der Grösse Zero verantwortlich ist, sind es bestimmt nicht die Frauen. Wirf das den Schwulen in der Modeindustrie vor, die diese Frauen als Spielzeugpuppen wollen. Männer haben keine Ahnung, was es bedeutet, eine Frau zu sein und auf eine bestimmte Art und Weise aussehen zu müssen. Die Beckhams sind Teil dieser Maschinerie. Paris Hilton ist ein Teil dieser Maschinerie.»

Auf der Bühne sieht sie aus wie die weibliche Version des Michelin-Männchens. Trotzdem hat sie eine britische Musikzeitschrift zur coolsten Frau des vergangenen Jahres gekürt. Jetzt kommt Beth Ditto auf Deutschland-Tour.

Als "Queen of Cool" kürt das britische Musikmagazin "New Musical Express" sie im vergangen Jahr und widmet der amerikanischen Rocksängerin Beth Ditto diverse Titelgeschichten. Anfang Juni ziert dann eine gänzlich nackte Beth das Cover, Geschlechtsteile sind allerdings nicht zu sehen. Die eine Hand verdeckt den Busen, die andere, mit den rot lackierten Fingernägeln, hat Beth auf die Hüfte gestützt, ein Kussmund ziert ihr ausladendes Hinterteil, unter den Achseln kräuseln ein paar Haare hervor, daneben prangt der Schriftzug "Kiss my Ass!"

Schwarze Haare, rote Lippen, wären die Kurven nicht ganz so üppig, sähe sie aus wie eine lebendige Version der Comicfigur Betty Boop. Eine barocke Wuchtbrumme, mal im enganliegenden Catsuit in Knallpink oder im violetten Latex-Kleid - Hauptsache figurbetont. Die bekennende Lesbe sprengt die Konventionen gängiger Schönheitsideale und rebelliert so gegen althergebrachte Geschlechterprägungen in einem Business, in dem perfektes Aussehen das A und O ist - zumindest bei Frauen. Dass ein Marilyn Manson wie ein menschgewordener Zombie herumläuft, daran stört sich kaum jemand. Auch die Weather Girls brachten zusammen garantiert eine halbe Tonne auf die Bühne, aber auf die Idee, sich völlig unbekleidet ablichten zu lassen , ist bisher keiner von ihnen gekommen.

Fanzines und Punk-Kassetten
Beth Ditto liebt die Provokation. In ihrer amerikanischen Heimat stieß die 26-Jährige da auf wenig Verständnis. Aufgewachsen in Arkansas, tief im Süden der USA, wo Baptistenpriester regelmäßig fordern, dass Lesben in der Hölle schmoren sollen, engagierte sie sich zusammen mit ihrem späteren Bandkumpel Nathan Howdeshell in der örtlichen Punkszene. Sie verfassten Fanzines und hörten Punk-Kassetten von Nathans Cousin aus Louisiana.

Kaum volljährig brach Beth mit ihrer Familie und flüchtete zusammen mit Nathan nach Olympia, Washington. Und findet eine neue Heimat in der feministischen Rrriot Girls Szene. Als Gegenpol zu der von Machotum und Männlichkeitswahn geprägten Rockszene formierten sich dort Anfang der 90er Jahre politische Frauenbands wie Bikini Kill, Sleater Kinney oder Bratmobile. Auch Courtney Love und ihrer Band Hole gehörten zeitweise zu dieser Szene.

Besserer Resonanzkörper
Dort lebt Beth ihre politischen Überzeugungen, ihre Sexualität und vor allem ihre musikalischen Ambitionen aus. Drei Studioalben hat sie mit ihrer Band The Gossip, zu der neben Nathan noch Hannah Blilie am Schlagzeug gehört, veröffentlicht. Ihre Stimme erinnert an Blondie, aber mit mehr Soul, der Sound ist ekstatisch, ein bisschen White Stripes, ein bisschen Sonic Youth, viele New-Wave-Einflüsse, intensiv und kraftvoll. An Stimmvolumen übertrifft Beth Ditto die derzeit so angesagte Amy Winehouse um ein Vielfaches. Kein Wunder, verfügt sie doch über den besseren Resonanzkörper. Ihr Song "Standing in the way of control" ist eine Hymne an die Zivilcourage, er soll die Menschen zum Kämpfen für ihre Rechte, ihre Ideale ermuntern.

So gut ihre Stimme ist und so viel Kraft ihre Songs haben, ist es sicherlich mehr ihr exzentrisches Äußeres als die Musik allein, die Beth Ditto zur neuen Kultfigur Londons machen. Seitdem der "New Musical Express", Großbritanniens Leitmedium der Independent-Musik, sie zur coolsten Frau des Jahres erklärt und aufs Cover gehoben hat, ist sie eine Berühmtheit auf der Insel. Fotoshootings, Fernsehauftritte und Interviewtermine häufen sich, Noel Gallagher lud sie zu seiner Brit-Award-Aftershow-Party ein, Kate Moss zieht mit ihr durch die Londoner Clubs. Noch bleibt Beth ihrer Punk-Attitüde treu. Sie hat Prinzipien: Weder für Nike-, noch für Cola- und schon gar nicht für Diätprodukt-Werbung würde sie ihre Songs hergeben. "Es ist total hohl zu glauben, abnehmen macht einen glücklicher", sagt Beth.

Gratwanderung zwischen Underground und Mainstream
Kürzlich hat sie das Angebot einer eigenen Reality-Show im Fernsehen abgelehnt. Auch als Vorband von Pearl Jam wollte The Gossip nicht durch die Stadien touren. Sie weigerte sich, in einer Filiale von Englands angesagtesten Klamottenläden TopShop zu spielen, weil sie keine Kleidung in ihrer Größe haben. Einmal sind The Gossip mit den Scissor Sisters aufgetreten, ein Gig, der im Chaos endete. "Die Leute wussten noch nicht mal, wer die Ramones sind", sagt Beth. "Wir wollen nicht im falschen Umfeld auftreten". Ob da das hippe London der richtige Ort für diese Kämpferin von Format ist? Ob sie die Gratwanderung zwischen Underground und Mainstream schafft?

Immerhin, die Regeln von Underground zu Mainstream sind nirgendwo fließender als in der Stadt an der Themse, in der das hoch bezahlte Topmodell den Rockstar-Junkie in die feine Gesellschaft einführt. Derzeit ist Beth sicherlich der schrägste Vogel im Paradiesgarten der Themse-Metropole. Denn soviel ist sicher: Wer Beth Ditto einmal gesehen hat, egal ob live oder auf einem Foto, der wird sie so schnell nicht vergessen.

Quelle: Artikel vom 4.7.07 Stern

 

 

 



Die Schauspielerin Marianne Sägebrecht

Marianne Sägebrecht wurde am 27. August 1945 in Starnberg geboren. Ein Urgestein der deutschen Film- und Fernsehlandschaft, warmherzig, authentisch, komisch… die Liste ließe sich noch um so einige Attribute verlängern. Fest steht jedenfalls, die Schauspielerriege wäre um einiges ärmer ohne sie.

Schon früh entdeckte Marianne Sägebrecht die Leidenschaft für die Bühne. Bereits zu Realschulzeiten spielte sie Theater. Mit Kleinkunst und Kabarett schaffte sie es sich nach dem Ausstieg aus den „bürgerlichen Leben“ als medizinisch – technische Assistentin im Münchner Künstlerviertel Schwabing einen Namen zu machen. Sie betrieb ein Theatercafé, gründet die Gruppe „Opera Curiosa“. 1980 taucht das Gesicht der Schauspielerin, die übrigens nie eine Schauspielschule besucht hat, erstmals mit der TV-Serie „Anderland“ im Fernsehen auf.

1985 dann der große Durchbruch in Deutschland: Unter der Regie von Percy Adlon spielte Marianne Sägebrecht „Zuckerbaby“. Der Regisseur hatte die Sägebrecht 1979 in einer Theateraufführung gesehen und war sofort von ihr begeistert. Nach „Zuckerbaby“ arbeitete das Team noch für die Filme „Out of Rosenheim“ und „Rosalie goes Shopping“ zusammen. Beides international große Erfolge, die der deutschen Schauspielerin auch Aufmerksamkeit aus Hollywood bescherte. Für „Out of Rosenheim“ erhielt Marianne Sägebrecht zudem den deutschen Filmpreis in Gold.

Die Tür zur Karriere überm großen Teich war offen und die Schauspielerin nutze die ihr gebotenen Möglichkeiten. Unvergessen zum Beispiel ihre Rolle als Haushälterin in „Der Rosenkrieg“ mit Kathleen Turner und Michael Douglas oder der Auftritt als Gutemine in der Asterix-Realverfilmung „Asterix & Obelix gegen Caesar“. „Der Rosenkrieg“ tobte im Jahre 1989. Seit dem war Marianne Sägebrecht in unzähligen nationalen und internationalen Film- und Fernsehprojekten zu sehen.

Als Star bleibt sie bescheiden: Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer Tochter in einer Schwabinger Drei-Zimmer-Wohnung. 1994 veröffentlicht Marianne Sägebrecht ein autobiografisches Buch: "Ich trau' der Zukunft", eine Art kalendarischer Lebenslauf. Jedem Monat ist ein Kapitel gewidmet. Marianne Sägebrecht ist davon überzeugt, dass das Leben nach einem festen Drehbuch abläuft und dass es ein Leben nach dem Tode gibt.

2005 stellte Marianne Sägebrecht ihr TV-Projekt „Charlotte und ihre Männer“ bei den Biberacher Filmfestspielen vor und wurde, wie wohl bei jedem ihrer öffentlichen Auftritte mit viel Applaus gefeiert. Bei dieser Gelegenheit verriet die Schauspielerin, warum sie es schafft, ihre Rollen immer so authentisch zu verkörpern. Sie lebe die Rolle während der gesamten Dreharbeiten, so Sägebrecht, und lege den Charakter erst nach Drehschluss ab. Nach Abschluss eines Projektes brauche sie dann aber immer geraume Zeit, um wieder ganz sie selbst zu werden.

Auch im Jahre 2005 gab Marianne Sägebrecht bekannt, dass sie sich von der Leinwand verabschieden werde und sich von nun dem Bücher schreiben widmen möchten. Im März 2007 erschien ihr Buch "Mein Leben zwischen Himmel und Erde" mit Bekenntnissen aus ihrem ereignisreichen Leben garniert mit vielen ihrer berühmten Kochrezepten.

 

 

 

Der Schauspieler Rainer Hunold

Rainer Hunold wurde am 1. November 1949 in Braunschweig geboren; nach Schule und Abitur begann er zunächst ein Studium der Kunstpädagogik und Germanistik, entschied sich dann aber für den Beruf des Schauspielers.

Ab 1975 ließ er sich dementsprechend in Berlin für zwei Jahre an der renommierten "Max-Reinhard-Schule" ausbilden. Bereits während seiner Ausbildung übernahm er kleinere Rollen in Fernseh-produktionen, einem breiten Publikum bekannt wurde er 1978 mit seiner Rolle des Seemanns Kalli Flau in der mehrteiligen Fallada-Verfilmung "Ein Mann will nach oben". Danach ging es Schlag auf Schlag und Rainer Hunold avancierte zu einem der beliebtesten Darsteller auf dem Bildschirm.

Man sah ihn in historischen Produktionen wie beispielsweise "Der Eiserne Gustav" (1978) oder "Die Schöne Wilhelmine", wo er 1984 den Friedrich Wilhelm II. verkörperte, aber auch in Serien wie "Die Fischer von Moorhövd" (1982) oder "Engels & Consorten", wo er 1986 mit der Rolle des Juniorchefs Frithjof Engels zu sehen war. Hunold brillierte beispielsweise 1988 als Grabsteinhändler Georg Kroll in "Der Schwarze Obelisk" nach dem Roman von Erich Maria Remarque, trat ein Jahr später in "Die Männer vom K3 – Der Mann im Dunkeln" auf oder mimte 1990 den Hermann Schnitter in "Ex und hopp – Ein böses Spiel um Liebe, Geld und Bier". 1992 wurde er mit dem "Adolf-Grimme-Preis" für seine Darstellung des Managers Bernd Otto in "Kollege Otto" ausgezeichnet, einem halb-dokumentarischen Film über den Co-Op-Skandal, und 1993 begeisterte er als Taxifahrer Martin Bodmer in dem zweiteiligen kriminalistischen Melodram "Böses Blut" an der Seite von Marion Kracht und Mathieu Carrière.

Ungeheure Popularität erlangte Hunold ab 1990, als er die Nachfolge des Rechtsanwaltes Dr. Dieter Renz alias Günter Strack in der erfolgreichen Krimi-Serie "Ein Fall für zwei" antrat und an der Seite des Privatdetektivs Josef Matula alias Claus Theo Gärtner als Strafverteidiger Dr. Rainer Franck agierte; bis Ende 1996 spielte er diese Rolle 90 Folgen lang, dann stieg er aus der Serie aus, um sich einem neuen Aufgabengebiet zu widmen: Als Nachfolger von Dr. Peter Brockmann alias Günter Pfitzmann in der "Praxis Bülowbogen" tauchte er ab 1997 als Dr. Peter Sommerfeld in der Serie "Neues vom Bülowbogen" auf, eine Rolle, die er bis heute erfolgreich verkörpert und die ihm seither nicht mehr viel Zeit für andere Filmproduktionen lässt.

Im Januar 2005 erlebte man den Schauspieler dann mal nicht im weißen Arztkittel, sondern als Oberstaatsanwalt Bernd Reuther in "Der Staatsanwalt – Henkersmahlzeit": Gemeinsam mit seinem Filmsohn, Kommissar Thomas Reuther alias Marcus Mittermeier, ist er mit der Aufklärung von mehreren rätselhaften Morden befasst. Mitte Januar 2007 folgte die zweite spannende Episode unter dem Titel "Glückskinder", weitere Folgen sind geplant.

Neben der Schauspielerei findet Rainer Hunold, der mit seiner Familie in Berlin lebt, stets Zeit für ein vielfältiges soziales Engagement. So ist als Botschafter für die SOS-Kinderdörfer unterwegs und macht bei "Gesicht zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland" mit.

 

Die Moderatorin Andrea Göpel

Andrea Göpel wurde 1969 in Bad Wildungen geboren. Sie studierte Anglistik, Amerikanistik und Romanistik und schloss 1997 Magister Artium ab. Von 1997 an moderierte Sie bei Radio Sunshine live und war auch in der Redaktionsleitung.

Im Jahre 2001 erhielt sie zusammen mit Carsten Thorn den LFK-Medienpreis verliehen in der Kategorie Moderation für Ihren Beitrag "Double Impact" auf Radio Sunshine live. Eine Moderation, die genau zum Senderprofil passt. Stimme, Ausdruck und Geschwindigkeit entsprechen voll dem Stil des Senders. Hier wird mit viel Drive und Witz die Zielgruppe in Schwung gebracht. Die Stichworte passen und die Moderatoren werfen sich mit großem Geschick die Bälle zu. Ausgezeichnet werden zwei Moderatorenpersönlichkeiten, die es verstehen, sich mit der Moderation zielgenau auf den Sender und seine Musikfarbe einzustimmen und so einen direkten Weg zur Zielgruppe finden.

Seit 2004 ist sie die Moderatorin und Off-Sprecherin der Sendung "Mein Garten" bei RTL. Bei dieser Vorher Nachher Show werden Deutschlands Gärten jetzt bunter und grüner: Wenn RTL-Gartenexpertin Andrea Göpel und ihr Team - Landschaftsarchitekt Bernd Franzen und Schreiner Michael Penners - anrücken, wird jeder noch so triste Garten in kurzer Zeit eine grüne Wohlfühl-Oase.

Link zur Sendung: www.creatv.de/german/produktionen/garten/index.html

Zusammen mit Oliver Beerhenke moderiert Sie die Pannen-Show Upps bei RTL, bei den eingsandten Videos gibt es viel zu Lachen und die beiden Moderatoren führen mit Drive durch die Sendung.

Link zur Sendung: www.rtl.de/tv/tv_909079.php

Eigene Homepage von Andrea Göpel: www.andreagoepel.de/



Der Comedian und Moderator Oliver Beerhenke

Oliver Beerhenke, geboren am 31.01.1970 in Hannover, absolvierte von 1980 bis 1990 das Abitur am Gymnasium Steinheim.

In den Jahren 1988 bis 1992 war er aktives Mitglied der englischsprachigen Theatergruppe "Gate", sowie freier Mitarbeiter bei der Neuen Westfälischen Zeitung.

Im Sommer 1990 absolvierte er ein mehrmonatiges Praktikum bei dem Radiosender "Hellweg-radio" in Soest. Anschließend begab er sich auf verschiedene mehrmonatige Bildungsreisen ins internationale Ausland.

Seit 1997 übernimmt er regelmäßig Fernreisen für das Reiseunternehmen "Mosquito" aus Stuttgart und studiert seit 1994 Medienpädagogik an der Universität Bielefeld.

1998 setzte er seine Talente als Stand-up Comedian erstmals öffentlich um, und entwickelte sein erstes Solo Vollprogramm: "Alles wie in echt".

Mit diesem Programm ist er seit Anfang 1999 auf Tournee - u.a. als Support für Käthe Lachmann oder als Team mit dem US-amerikanischen Stand-up Comedian John Doyle.

1999 wurde die Köln Comedy Schule auf ihn aufmerksam und lud ihn zu Aufnahmen in Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender "RTL" ein.

Bei der SAT.1-Talentshow "Star Search" gewann er damit im April 2004 in der Kategorie Comedy den ersten Platz und damit eine Pilotproduktion bei dem Privatsender. Seine liebevolle Sicht auf die menschlichen Pleiten und Pannen haben ihn zum Publikumsliebling und Star gemacht, und seine Visitenkarte hat er um die Rubrik "Comedian" längst erweitert.

Zusammen mit Andrea Göpel moderiert er seit 2005 die Pannen-Show Upps bei RTL, bei den eingsandten Videos gibt es viel zu Lachen und die beiden Moderatoren führen mit Drive durch die
Sendung.

Link zur Sendung: www.rtl.de/tv/tv_909079.php

Oliver Beerhenke hat eine eigene Homepage: www.beerhenke.info/


Die Sängerin Anne Haigis 

Eine umwerfende Stimme präsentiert gefühlvoll arrangierte und unplugged eingespielte Songs

In Rottweil am Neckar - zwischen Stuttgart und Bodensee - wurde Anne Haigis geboren. Schon früh tauschte sie ihre Puppen gegen die Flöte ein und entdeckte die Leidenschaft zum Musizieren. Das war ihr Einstieg ins Kammerorchester.

Mit vierzehn Jahren zog sie sich von der Kammermusik in ihr eigenes musikalisches Kämmerchen zurück, lernte die für eine Eigenbegleitung notwendigen ersten Gitarrengriffe und sang sich ihren "Kleinstadtblues" und ihr ungestilltes Fernweh mit Songs von King Crimson und Joni Mitchell von der Seele.

Zum ersten Mal in einem Stuttgarter Musikclub, begegnete sie der Rockband "Foggy Day", die keine große Mühe hatte, Anne davon zu überzeugen, dass sie das Singen zum Beruf machen solle. Zurück in Rottweil verweigerte sie die nächste Mathearbeit, indem sie ein leeres Heft abgab, setzte sich in den nächsten Zug nach Stuttgart und verließ somit Schule und Elternhaus im Alter von 16 Jahren.


Discography und Lyrics: www.anne-haigis.de/dis.htm

Homepage: www.anne-haigis.de

 



Die Schauspielerin Christine Neubauer

Christine Neubauer wurde am 24. Juni 1962 in München geboren. Ihr großer Kindheitswunsch, später Schauspielerin zu werden, ging aber nicht auf Anhieb in Erfüllung: Die Tochter eines Buchdrucker-Ehepaares wurde als 16-Jährige von der Münchner Falckenberg-Schule nicht aufgenommen.

"Das war ganz gut so", weiß Christine Neubauer heute. "Dadurch wurde ich gezwungen, weiter zur Schule zu gehen". Sie machte ihr Fachabitur und studierte einige Semester Psychologie. Danach nahm sie Schauspielunterricht bei Ruth von Zerboni und besuchte die Workshops beim Lee Strasberg Institut in New York.


Ihre Karriere begann in München. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie am Münchner Theater der Jugend. Ihren Durchbruch erlebte sie dank Regisseur Rainer Wolffhardt; er gab ihr in einem kleinen Kellertheater die Hauptrolle in dem Zweipersonenstück „Das Fräulein Pollinger“. Dann verhalf er Christine Neubauer zu ihrer ersten Hauptrolle in der Ganghofer-TV-Verfilmung „Der Unfried“.

Damit ging die Karriere von Christine Neubauer steil bergauf. Große Erfolge feierte sie mit ihrer Rolle in der 32-teiligen BR-Serie „Die Löwengrube“ (1987 - 1991). Mit Tobias Moretti und Gabriel Barylli spielte sie in "Krambambuli" (ARD), mit Claude Oliver Rudolph in "Liebe mich bis in den Tod" (RTL), für das die beiden Schauspieler auch das Drehbuch geschrieben haben. Für die ARD-Reihe „Lauter tolle Frauen“ dreht sie mehrere TV-Filme u.a. „Vollweib sucht Halbtagsmann". Zu ihren jüngsten Produktionen zählen die Neuverfilmung der „Geierwally“ (ARD) und „Eva Zacharias“ (Arbeitstitel, ARD).

Christine Neubauer stand außerdem 1998 für Bernd Eichingers Kinofilm „Der große Bagarozy", 1999 für den Kinofilm „Meister Eder und sein Pumuckl - das Zirkusabenteuer“, 2001 für die Teenie-Komödie „Knallharte Jungs“ und 2003 für den Kinderkinofilm „Mein Bruder ist ein Hund“ vor der Kamera.

Christine Neubauer wurde zweimal mit dem Grimme-Preis (für „Löwengrube“ und „Krambambuli“), dem Bayerischen Fernsehpreis („Frische Ware“) und einem Telestar („Solange es die Liebe gibt“) ausgezeichnet. 2002 erhielt sie die Auszeichnung Pro Meritis Scientiae et Litterarum des bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (2002).
Neben der Schauspielerei hat Christine Neubauer inzwischen mehrere Bücher herausgebracht.

Nach dem Bestseller „Die Vollweib Diät“ folgte das Fitnessbuch „Das Vollweib Training“ und ihre Schönheitstipps in „Vollweib Beauty“. Buch Nummer 4 „Das Vollweib Kochbuch – Schlemmen ohne Reue“ stellt die ideale Ergänzung zum Diätbuch dar.

Die Schauspielerin hat einen Sohn, Lambert jr. (11), und lebt mit Ehemann Lambert Dinzinger (47, BR-Sportmoderator) in München.



Die Comedian Hella von Sinnen

Hella von Sinnen wurde am 2. Februar 1959 in Gummersbach geboren und heisst eigentlich Hella Kemper.

In dem oberbergischen Städtchen verbrachte sie ihre Schullaufbahn und sammelte auch erste Bühnenerfahrung, wobei sie ihr Talent zur Komik entdeckte. Nach dem Abitur hatte sie den festen Wunsch, Schauspielerin zu werden. Doch alles sechs Schauspielschulen, bei denen sie sich von 1977 bis 1981 bewarb, lehnten Hella von Sinnen ab.

Kurzentschlossen ging sie an die Uni nach Köln und begann ein Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften. Gleichzeitig entdeckte sie die Kölner Kleinkunstszene für sich und gründete 1980 zusammen mit Dirk Bach und Dada Stievermann die Comedy - Truppe "Stinkmäuse". Fortan stand das Studium im Hintergrund - mit Auftritten und diversen Jobs finanzierte sie ihren Lebensunterhalt.

Im April 1988 machte Hella von Sinnen den Sprung von der Bühne zum Fernsehen. RTL engagierte sie als Entertainerin und zusammen mit Hugo Egon Balder moderierte sie vier Jahre lang die abgedrehte Comedy-Show "Alles nichts, oder?!". Dabei stach sie bei jeder Aufzeichnung mit einem neuen und extravaganten Kostüm hervor, was ebenso zu ihrem damaligen Markenzeichen wurde wie ihre pausenfüllende Lautmalerei Tschacka-Tschacka.

Sehr erfolgreich war ebenfalls ihr Kabarett-Programm "Ich bremse auch für Männer", mit dem sie zwei Jahre lang über Deutschlands Kleinkunst-Bühnen tourte.

Aktuell gehört sie zusammen mit Bernhard Hoëcker zum ständigen Rateteam der Sendung Genial daneben von und mit Hugo Egon Balder auf Sat 1. Außerdem ist sie regelmäßiger Gast in Ralph Morgensterns Sendung Blond am Freitag im ZDF.

Mit ihrer eigenen kleinen Firma "Komikzentrum" entwickelt sie zudem Ideen für das Fernsehen.

Sie ist liiert mit Cornelia Scheel, der Tochter von Dr. Mildred Scheel und Stieftochter des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel. Die beiden nahmen gemeinsam an der Aktion Standesamt des LSVD (Lesben- und Schwulenverband Deutschland) teil.

Von Sinnen ging mit Jürgen Domian in eine Schule und lebte auch einige Zeit mit dem Komiker Dirk Bach in einer Wohngemeinschaft in Köln.

Hella von Sinnen ist maßgeblich am Kampf gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben beteiligt und engagiert sich noch heute in vielen Projekten. Sie und Cornelia Scheel leben in Köln.

 

 

 

Der Schauspieler Ottfried Fischer (der Bulle von Tölz)

Ottfried Fischer wurde am 7. November 1953 in Ornatsöd (Bayerischer Wald) geboren. Nach der Grundschule besuchte er das Internat in Fürstenzell bei Passau und begann nach dem Abitur in München ein Jurastudium, das er aber bald abbrach. Er fand rasch zum Kabarett und trat mit dem Ensemble "Machtschattengewächse" im Münchner Hinterhoftheater auf. 1981 traf er auf Jockel Tschiersch, mit dem zusammen er 1985 den internationalen Kabarettpreis "Salzburger Stier" und 1986 den Deutschen Kleinkunstpreis erhielt.

Spektakuläre Strauß-Imitation
Bundesweit bekannt wurde Ottfried Fischer 1987 durch sein spektakuläres Telefonat als Franz Josef Strauß mit dem österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheim, den er 1987 zum Oktoberfest nach München mit einer gemeinsamen Kutschenfahrt einlud. Bühnenerfahrung sammelte Fischer bei den Salzburger Festspielen 1988 in Jürgen Flimms "Der Bauer als Millionär" und am Münchner Volkstheater, wo er 1989 in Bauers "Change" auftrat.

Zu Film und Fernsehen fand der schwergewichtige Schauspieler Anfang der 80er Jahre. Nach einer ersten Rolle in "Kolp" und Verpflichtungen in verschiedenen Fernsehserien des Bayerischen Rundfunks ("Irgendwie und Sowieso" und "Zur Freiheit" von Franz Xaver Bogner) spielte er 1990 in dessen Kinofilm "Café Europa", dann in der Filmkomödie "Go, Trabi, Go" und in Verhoevens Film "Das schreckliche Mädchen", der eine Oscarnominierung als bester ausländischer Film erhielt. Eine Hauptrolle übernahm Fischer 1991 in Manfred Stelzers Film "Der Superstau".

Erfolge beim Kabarett
Sein erstes Kabarettsolo "Schwer ist leicht was" um Schicki-Mickis und Bio-Ladenbesitzer, Esoterikapostel und REPinfizierte Millionäre stellte Ottfried Fischer 1989 im Münchner Hinterhoftheater und dann bis 1994 auf Tournee vor. 1994 hatte in München sein zweites, enthusiastisch gefeiertes Kabarettsolo "Was tun" Premiere

1995 erhielt Fischer vom Bayerischen Rundfunk eine eigene, monatlich ausgestrahlte Talkshow mit dem Titel "Ottis Schlachthof", bevor er 1996 als "Bulle von Tölz" bei Sat.1 auf Sendung ging. Eine zweite Paraderolle für Fischer wurde der Pfarrer Guido Braun in Martin Gies' ARD-Remake von Gilbert Keith Chestertons Film "Pater Brown". Wolfgang Limmer schrieb die Figur des einst von Heinz Rühmann gespielten, unerschrockenen Gottesmannes nach Kritikermeinung mit viel Gespür ins 21. Jahrhundert - und "Fischer auf den Leib", wie die Stuttgarter Zeitung meinte.

"Ehrenkomissar" der bayerischen Polizei
Ottfried Fischer, der verheiratet ist und zwei Töchter hat, ist unter anderem Träger des Deutschen Kleinkunstpreises, war Schauspieler des Jahres in Österreich und ist "Ehrenkommissar" der bayerischen Polizei.


Die
Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin Tine Wittler

Tine Wittler wurde am 2. April 1973 in Rahden/Westfalen geboren und ist eine deutsche Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin. Sie studierte Kultur- und Kommunikationswissenschaften in Lüneburg und Glamorgan und lebt zur Zeit als Schriftstellerin in Hamburg-Ottensen. Der Stadtteil ist zugleich Schauplatz ihrer Romane.

In ihrer Sendung "Einsatz in 4 Wänden" zeigt die Wohnexpertin mit dem Humor von Barbara Schöneberger und einem Leibesumfang von Hella von Sinnen, wo der Hammer hängt und das höchst erfolgreich. Link zur Sendung: http://www.rtl.de

Die RTL- Sendung ist die erfolgreichste Doku-Soap, seit es Privatfernsehen gibt. Werktäglich um 11.00 und um 17.00 Uhr lockt das Heimwerker-Format eine runde Million Zuschauer vor die Bildschirme. Ein Grund dafür, dass das Format im Oktober 2004 in der Kategorie "Beste tägliche Service-Sendung" mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde.

Zusammen mit ihrem Team streicht Tine Wittler Wände, verlegt neue Böden und installiert die unterschiedlichsten Wohnaccessoires. Sie berät, dekoriert, stellt um, räumt aus und steht den verzweifelten Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite. Beim Thema Renovieren macht ihr niemand etwas vor. Doch nicht nur dort.

Seit 2002 ist Tine Wittler auch eine sehr erfolgreiche Romanautorin und legte mit ihren Büchern "Die Prinzessin und der Horst", sowie "Horst go home" und dem jüngsten Werk "Parallelwelt" drei Bestseller vor.

Mit der gleichnamigen Bar in Hamburg Ottensen, hat sich Tine Wittler ihre eigene "Parallelwelt" zu Fernsehen und Autorendasein geschaffen. Wenn es ihre Zeit erlaubt, steht sie in ihrer Bar auch selbst hinter dem Tresen oder legt Platten auf.

Doch auch damit nicht genug, ab Herbst wird sich Tine Wittler an ihre erste eigene Modekollektion heranwagen, Mode in XXL, die "Pralle Welt".

Interwiew der Zeitschrift "Frau im Spiegel" mit Tine Wittler zum Thema Grosse Mode:

Worauf kommt es beim Kleiderkauf in großen Größen an?
Wichtig ist, dass der Stoff nicht zu sehr knittert und z.B. am Hinterteil nicht aufliegt - sonst zeichnen sich Speckröllchen unschön ab. Gut geeignet sind relativ schwere, feste Stoffe. Sehr leichtes Material ist meistens nicht so empfehlenswert.

Welche Schnitte schmeicheln vollschlanken Figuren?
Schnitte, die den eigenen Körperformen angepasst sind - also keine zu engen Oberteile bei viel Bauch, keine zu sack-artigen Modelle bei wenig Oberweite. Vorteilhaft ist die A-Linie - oben enger, nach unten ausgestellt. Die ist zurzeit bei Tuniken sehr aktuell. Ein Albtraum sind die jetzt angesagten 3/4-Ärmel - die stauchen zusätzlich. Also: Finger weg!

Womit kann man elegant ein paar Pfunde kaschieren?
Lange Schals und Ketten sind super. Die strecken und geben dem Outfits auf die Schnelle noch den Extra-Schliff. Schöne Taschen und Schuhe sind gute Hingucker, die ablenken können.

Die Homepage von Tine Wittler: www.tinewittler.de

 

Die Sängerin Aretha Franklin - The Queen Of Soul

The Queen Of Soul, mit diesem Titel bezeichnet man die am 25. März 1942 in Memphis geborene Sängerin und Pianistin Aretha Franklin. Auf Grund ihrer großen Erfolge in der Hochzeit des Soul in den 60er und Anfang der 70er Jahre und ihrer außergewöhnlichen stimmlichen Fähigkeiten verdient sie sich die Reputation. 1987 wird sie als erste Frau in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und 1990 gewinnt sie den Grammy Living Legends Award.

Wie viele außergewöhnliche Musiker kommt auch Aretha schon sehr früh durch ihr Elternhaus in Kontakt mit Musik. Ihr Vater Cecil L. Franklin ist in der Nachkriegszeit einer der bekanntesten Baptistenprediger in den U.S.A.. Die Familie wohnt seit 1948 in Detroit und dort gehen die großen Soul- und Gospelmusiker ein und aus. Sie nehmen an den landesweit bekannten Gottesdiensten von Vater Franklin teil. Dazu gehören Mahalia Jackson, Sam Cooke, Clara Ward und die Ward Sisters (mit Marion Williams) und James Cleveland, von dem Aretha Gesangs- und Klavierunterricht erhält. Ihr Vater nimmt über 60 Alben von seinen Predigten bei JVB und Chess auf. Mit 14 Jahren darf die Tochter bei Chess ihre erste eigene Platte machen. Vier Jahre später geht sie nach New York, wo sie für Columbia sieben LPs einspielt, die sich mit mittelmäßigem Erfolg verkaufen. Stilistisch bewegen sich die Aufnahmen zwischen Blues, Jazz, populären Standards und Soul. Immerhin platzieren sich "Today I Sing The Blues", "Won't Be Long" und "Operation Heartbreak" unter den Top Ten der R'n'B-Charts. Doch leider sind die Einspielungen so überproduziert, dass sich die gesanglichen Fähigkeiten von Franklin nicht richtig entfalten können.

1967 löst Aretha Franklin frustriert ihren Vertrag mit Columbia und arbeitet in den folgenden Jahren mit Atlantic Records zusammen. Sie soll zunächst in den Stax Studios die Aufnahmen beginnen, doch das Label aus Memphis ist nicht bereit, finanzielle Vorleistungen zu erbringen. Daraufhin geht sie in die Fame Studios in Muscle Shoals und nimmt dort mit angesehenen R'n'B-Musikern das Stück "I Never Loved A Man (The Way I Loved You)" auf. Dann kommt es aber zu einem Streit zwischen dem Studiobesitzer und dem Manager und Ehemann von Franklin, Ted White. Jerry Wexler, der Verantwortliche von Atlantic, verfrachtet kurzerhand alle nach New York, wo sie weitere Aufnahmen machen.

Aretha Franklin veröffentlich nun endlich ihre eigenen Stücke, bei denen sie selbst Klavier spielt und ihre gesanglichen Fähigkeiten anbringen kann. Ihr improvisatorisches Talent, gepaart mit den technischen Möglichkeiten Dynamik und Klangfarbe von einer auf die andere Note extrem zu ändern, mit der Begabung die Intonation zu variieren und einem hervorragenden Rhythmusgefühl erzeugt sie eine unglaublich Energie. Unterstützt wird sie nun von einer exzellenten Band, die Intensität der Musik lässt den Hörer fliegen. Der Erfolg stellt sich in der Folgezeit ein und Franklin verkauft mit die meisten Soulplatten Ende der 60er Jahre. Das erste eingespielte Stück landet gleich unter den US Top Ten. Weitere Hits sind "Do Right Women - Do Right Man", "Respect", "Baby I Love You", "(You Make Me Feel Like) A Natural Women", "Chain Of Fools" und "(Sweet Sweet Baby) Since You've Been Gone".

Auf Grund des Otis Redding-Covers "Respect" und ihres engagierten Auftretens erlangt sie den Ruf, für die schwarze Bürgerrechtsbewegung im Allgemeinen und die Rechte der schwarzen Frauen im Speziellen einzutreten.

Bis Anfang der 70er Jahre nimmt sie noch einige hervorragende Stücke auf, wie "Think", "Rock Steady", oder die Hits "Angle" "Until You Come Back To Me (That's What I'm Gonna Do)" und I'm In Love". Ab 1973 lässt ihr Erfolg nach, was sicherlich mit dem allgemeinen Niedergang des Soul, dem schlechtem Songmaterial, das ihr zur Verfügung steht und vielleicht auch mit der Trennung von ihrem Ehemann zu tun hat. 1980 erhält sie einen neuen Plattenvertrag bei Arista Records und arbeitet mit den zeitgemäßen Produzenten Luther Vandross und Narda Micheal Walden zusammen. Der kommerzielle Erfolg stellt sich wieder ein. Die Alben "Aretha", "Love All The Hurt Way" und "Who's Zoomin' Who" verkaufen sich recht gut und einige Auskopplungen sind Hits: "Jump To It", "Get It Right", "Freeway Of Love" und "Another Night". Ab Mitte der Dekade macht sie einige Aufnahmen mit Musikern der aktuellen Popszene. Es entstehen Duette mit Annie Lennox, George Micheal, Elton John, Whitney Houston und auch James Brown, wobei Prince als Produzent tätig ist. Mit der 1987 erscheinenden Scheibe "One Lord One Faith One Babtism" zeigt sie, dass sie immer noch Gospel und Soul außergewöhnlich gut interpretieren kann.

In den 90er Jahren bringt sie einige neue, wenig bedeutende Stücke auf "What See Is What You Sweat" heraus. Doch bei Live-Auftritten zeigt sie, wie viel Musikalität und Ausdruckskraft sie noch besitzt, so dass ein Jungspund wie Kid Rock bei einem Duett im April 2001 auf VH-1 einfach nichtssagend wirkt.

Im Jahr 2003 bringt Franklin mal wieder ein neue Platte ("So Damn Happy") heraus. Auf ihr lässt sie sich wiederum auf die Jugend ein und verbindet den alten Soul mit der aktuellen R'n'B-Welle. Sie zeigt dabei über sparsamen Grooves, welche gesanglichen Qualitäten sie weiterhin besitzt. Das lässt sogar Mary J. Blige in die Rolle der Backgroundsängerin zurücktreten.

Der Schauspieler Kevin James aus der Serie The King of Queens

Kevin James wurde am 26. April 1965 geboren. Er besuchte die Cortland Universität. Dort spielte er als Running Back im Footballteam während er Sportmanagement studierte.

Doch nach 3 Jahren Studium erkannte er, dass das nicht das richtige für Ihn war. Nachdem er nach Hause zurückgekehrt war, wollte er sein langweiliges Leben vergessen und eine Theaterschule besuchen. Als er eine Rolle in einer Komödie bekam, genoss er die Reaktion des Publikums so sehr, dass er sich entschloss sich der Stand-Up-Comed-Gruppe seines Bruders Gary Valentine anzuschließen.

Über 11 Jahre betrieb und verbesserte er sich in diesem Metier. In der Show "comedy circuit" traf er dann auf Ray Romano. Während dieser mit seiner Sitcom großen Erfolg feierte, wurde Kevin bei "Star Search" entdeckt. Nachdem er in der "Tonight Show" einen Auftritt hatte, kam 1996 sein großer Durchbruch auf dem Montreal Comedy Festival.

Danach hatte er eine Gastrolle in Rtay’s Sitcom"Everybody loves Raymond". Seit dem hat er seine eigene Sitcom "The King of Queens". Gleichzeitig zu seiner Sitcom, die jetzt in die 6. Staffel geht, tourt er mit seiner Stand-Up-Comedy Show durch die USA.

Ebenso versucht Kevin sich neben der Schauspielerei noch als Drehbuchschreiber, Direktor und Produzent.

Gastauftritte hatte er in:
- Everybody loves Raymond Doppel Rolle als Kevin(1996-1999) und als Doug (1998+1999)
- Martial Law (1999)
- Becker als Doug Heffernan (1999)
- In den Lateshows Gast bei David Laetterman/Craig Kilborn und Dinner for five

In "Hitch" (2005) spielt James neben Weltstar Will Smith den tollpatschigen Albert, der beim Liebesdoktor Smith nach Rat sucht.

In "Grilled" (2005) spielt James mit seinem Sitcom Kollegen Ray Romano ("Alle lieben Raymond") endlich zusammen die Hauptrolle in einem Kinofilm. James und Romano beweisen in der Komödie ihr Talent als Fleisch Vertreter. Das Geschäft läuft nicht besonders gut, daher sind die beiden gezwungen innerhalb von einem Tag eine Riesen Menge Fleisch zu verkaufen.

Am 19. Juni 2004 heiratete Kevin James seine langjährige Freundin Steffiana De La Cruz.




Die schwarze Rap-Künstlerin und Schauspielerin Queen Latifah

Ihr Name bedeutet im Arabischen "zart" und "empfindsam": Queen Latifah alias Dana Owens wurde am 18. März 1970 in Newark USA geboren.

Als Musikerin, TV- und Filmschauspielerin, Vorsitzende eines Plattenlabels, Autorin und Unternehmerin gehört Queen Latifah zu den vielseitigsten Künstlern Amerikas. Mit Stil und klugen Ideen entwickelte sich Queen Latifah über die Jahre zu einem "One-Woman"-Unterhaltungskonzern. Von der Presse und Industrie als ernst zu nehmende Triebkraft im Business gefeiert, ließ die Künstlerin keine Richtung aus, um sich zu verwirklichen - und sie macht nicht den Eindruck, als würde ihr bald die Puste ausgehen.

Seit ihrem Kinodebüt 1991 in Spike Lees JUNGLE FEVER ("Jungle Fever") übernimmt Queen Latifah regelmäßig Leinwand-Rollen. Für SET IT OFF ("Set it Off", 1996, Regie: F. Gary Gray) erhielt sie eine Spirit-Award-Nominierung als Beste Darstellerin, bevor sie zusammen mit Holly Hunter und Danny DeVito für den Kritikerliebling LIVING OUT LOUD ("Wachgeküsst", 1998) vor der Kamera stand. Noch im selben Jahr überzeugte Queen Latifah unter der Regie von Phillip Noyce neben Denzel Washington in THE BONE COLLECTOR ("Der Knochenjäger", 1998). 2002 sah man sie neben Taye Diggs und Sanaa Lathan in der Fox-Searchlight-Produktion BROWN SUGAR ("Brown Sugar").

Im Jahre 2002 begeisterte sie mit ihrer Oscar-, Golden-Globe- und SAG-Awardnominierten Darstellung der Mama Morton in dem Oscar-gekrönten Musical CHICAGO ("Chicago", 2002). Ihrer herausragenden Darstellung ließ sie kurze Zeit später die Hauptrolle in der Erfolgskomödie BRINGING DOWN THE HOUSE ("Haus über Kopf - Betreten auf eigene Gefahr", 2003) folgen, bei der sie zudem die Ausführende Produktion übernahm. Zu ihren jüngsten Filmprojekten zählt das US-Erfolgssequel BARBERSHOP 2: BACK IN BUSINESS ("Barbershop 2", 2003), THE COOKOUT (2004), das Kinodebüt ihrer eigenen Produktionsfirma Flavor Unit, Bille Woodruffs BARBERSHOP-Spin-off-BEAUTYSHOP (2004), bei dem sie Hauptrolle und Produktion übernahm, sowie das Remake des koreanischen Films JOPOG MANURA (engl. "My Wife Is A Gangster", 2001).

Latifah zählt zudem zu den erfolgreichsten Rap-Künstlern des Business. Mit ihrem wegweisenden Debütalbum "All Hail the Queen" von 1989 setzte sie Maßstäbe für alle folgenden weiblichen Rapper. Mit ihrem unerschrockenen Vorstoß ins R&B-Genre ist sie auch weiterhin ein leuchtendes Beispiel für die Frauen in der Musik. Sie erhielt drei Grammy-Nominierungen und gewann 1994 mit ihrem Album "Black Reign", auf dem sie rappte und sang, eine der Trophäen für Best Solo Rap Performance. Auf diesem Album sind Gaststars wie Missy Elliot, Mary J. Blige und Method Man sowie die neuen Talente Cole, Gotti und Picasso von ihrem Flavor Unit Label vertreten. Vor kurzem veröffentlichte Queen Latifah ihre erste, nach ihrem richtigen Namen betitelte A-capella-CD "The Dana Owens Album". Darauf zu hören sind Pop, Jazz und R&B-Klassiker wie "Lush Life", "I Put a Spell On You", "Hard Times" und "Hello Stranger". Ihr in New Jersey angesiedeltes Unternehmen Flavor Unit Entertainment führt sie zusammen mit Sha-Kim Compere. Das Label managt einige der größten Künstler der Musik-Szene.

Zwei Jahre lang moderierte sie die einstündige Talkshow "Queen Latifah", in der sich täglich Prominente und Businessgrößen sowie "normale" Leute zu wichtigen Themen äußerten. Das Format begeisterte durch seinen ehrlichen, offenen, positiven und unverblümten Ton und dadurch, dass Interessen und Lösungsansätze leidenschaftlich diskutiert wurden. Latifahs erste TV-Serie "Living Single" entwickelte sich zu einem riesigen Erfolg und wird derzeit in Syndication ausgestrahlt.

Neben ihrer Arbeit in Musik, Film und Fernsehen verfasste das Multitalent ein Buch über die Selbstwertgefühle von Frauen mit dem Titel "Ladies First: Revelations of a Strong Woman". Queen Latifahs stetes Streben nach Perfektion wird insbesondere durch ihre zahlreichen Auszeichnungen für ihre Film- und Musikprojekte deutlich. Aber sie bemüht sich auch um das Wohlergehen anderer, weshalb sie gern wohl-tätigen Organisationen großzügige Geldspenden zukommen lässt. So übernimmt Queen Latifah jährlich den Kovorsitz der Lancelot H. Owens Scholarship Foundation, Inc. Die Stiftung, die von Latifahs Mutter Rita Owens als Andenken an ihren Sohn ins Leben gerufen wurde, unterstützt begabte Jugendliche aus sozial schwachen Familien.

 


Der Comedy Star und Schauspieler Dirk Bach

Dirk Bach wurde am 23. April 1961 in Köln geboren. Schon früh stand sein Wunsch, Schauspieler zu werden, fest. Doch statt eine Schauspielschule zu besuchen, stand der fröhliche Rheinländer lieber für das Studententheater und mehrere freie Gruppen auf der Bühne und trat auch in Amsterdam, Utrecht, Brüssel, Wien, London und New York in der freien Theaterszene auf.

Erste Schritte im Fernsehen wagte er 1992 mit der "Dirk-Bach-Show" auf RTL. 1993 kam Bach, angesteckt durch das Sitcom-Fieber in den USA, die Idee zu "Lukas". Die beliebte Serie wurde von 1995 bis 2001 im ZDF ausgestrahlt. Aus seinem Schwul-Sein hat Bach nie ein Geheimnis gemacht und er setzt sich für die Gleichstellung ein, 1997 hat er seinen langjährigen Freund Thomas in Florida geheiratet.

Dirk Bach moderiert regelmäßig große Galas wie Filmpreis und Fernsehpreis (2002). Nachdem er viele Folgen lang für das ZDF den "Kleinen Mönch" gab, ist er derzeit aus dem RTL-Programm nicht mehr weg zu denken, zum einen als Moderator des Quotenhits aus dem Dschungel "Ich bin ein Star - holt mich hier raus", zum anderen als Comedian der Sketchreihe "Hella & Dirk".

Nicht nur sein komödiantisches Talent, sondern auch seine Stimme ist sehr gefragt. Für Super RTL sprach er 52 Folgen der Zeichentrickserie "Oggy und die Kakerlaken", für Warner Bros. den Bladebeak in "Das magische Schwert" und den Caruso in "Der kleine Eisbär". Im WDR war er von 1992-95 in "Mumpelfitz" zu hören, außerdem in "Las Vegas" und "Ja uff erst mal...". Seine Hörbücher "Der höfliche Harald" (2000), 3x Terry Pratchett (2000-02), "Frau Rettich, die Czerni und ich" von Simone Borowiak (2001), "Seitensprünge", zusammen mit Hella von Sinnen (2001), Kafka: "erHören", mit Mechtild Großmann und Mario Asorf (2002), "Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär", "Ensel & Krete", "Die wilde Reise durch die Nacht", "Der Fönig" (2000-02) und "Urmel aus dem Eis" (2002) sind beliebt und erfolgreich. Ebenso wie seine CD's, "Egostar" (1993), "Marmor, Stein und Eisen bricht" mit Jürgen von der Lippe und Herbert Feuerstein (1995), "Ich will keine Schokolade" (1995) "Niemals geht man so ganz" wieder mit Hella von Sinnen, (1995), "Die CD mit der Maus" im Duett mit Anne Haigis (1996), "Es regnet Jungs" mit Thekenschlampen (1999), "Wir sind die Maus" (2001)

Dirk Bach machte auch mit bei der "Lieber nackt als Pelz"-Kampage von Peta.

 

 


Die deutsche Soulstimme Joy Fleming

Joy Fleming heisst bürgerlich: Erna Strube, am 15. November 1944 in Rockenhausen in der westdeutschen Pfalz geboren, in Mannheim aufgewachsen, war bis 1974 nicht nur die einzige deutsche Soulinterpretin von Rang, sondern auch die einzige deutsche Sängerin/Songautorin, der in ihrer Muttersprache Bluestöne gelangen. Ihren Neckarbrücken Blues sang sie Ende 1972 auf einer Singleplatte in Mannheimer Dialekt: "Here mol her, was isch dr jetzt sache will, des is a kleene Gschicht von gestern morge. Da ist der Briefträger zu mir komme un hat gsacht: "Kleene, kumm mal her, isch hab der was zu sacha. Dein Kal, der is schon widder iewer die Brück, iewer die Brück is er wieder niewer, zu der annere." - "Oh", hab isch zu dem Briefträger gsacht, "heer mol, des is mein Kal sei Sach. Mr zwingt keen Mensche zu seim Glück, und wenn er meent, er muß iewer die Brück, soll er doch, soll er doch, soll er doch. Isch weeß, der kommt aach wieder zrück, der kommt scho wieder, wann er Hunger hat, yeah."" Bevor sie mit dieser Soul-Moritat in die deutschen Funk-Hitparaden kam, hatte Joy Fleming jahrelang mit dem Ensemble Joy and the Hit Kids (später: Joy Unlimited) vornehmlich in GI-Kneipen getingelt. Platten mit dieser Gruppe gaben ihre Fähigkeiten nicht annähernd wieder.

Seit 1973 bemühte sich der Münchner Produzent und Musikverleger Peter Kirsten, die Sängerin zweisprachig im Rock- und Schlagerbereich aufzubauen. Im Januar 1975 vertrat Joy Fleming die Bundesrepublik Deutschland beim MIDEM-Musikmarkt in Cannes, kurze Zeit später beim Eurovision-Songwettbewerb in Stockholm. Mit dem schwachen, nicht zu ihr passenden Schlager Ein Lied kann eine Brücke sein landete sie nach dem triumphalen Cannes-Auftritt in Stockholm nur auf dem drittletzten Platz 17. Mit englischsprachigen Rocksongs und den Moritaten ihrer LP Menschenskind holte sie sich anschließend auf einer Deutschlandtournee das Wohlwollen ihrer Fans zurück, nicht aber das Vertrauen ihres Produzenten. Peter Kirsten gab Joy Fleming auf, um sich ganz der Karriere seines neuen Stars Gitte Haenning widmen zu können.

Nach dem Grand-Prix-Desaster auf deutsche Art war 1978 auch noch der Versuch gescheitert, das Mannheimer Kellerkind mit Hilfe der USA-erfahrenen Produzenten Sylvester Levay, Keith Forsey und Pete Bellotte als Disco-Queen zu etablieren. Joy Flemings Disco-LP wurde auf dem Atlantic-Label, nur unwesentlich unterschiedlich, mit zwei verschiedenen Covers veröffentlicht: billig und primitiv unter dem Titel I Only Wanna Get Up And Dance, teuer und anspruchsvoll als The Final Thing. Der zweite Titel "Die letzte Sache" war ein zutreffendes Signal. Kirsten hatte danach zur Vertragserfüllung gegenüber seiner Künstlerin nur noch eine LP zu produzieren und bewilligte dafür bloß geringe Mittel.

Doch das Album Vocals And Keyboards Only (1981) mit Kristian Schultze an den Tasteninstrumenten geriet zu Joy Flemings Meisterwerk und zu einer der ausgereiftesten Gesangs-LPs mit Standards in englischer Sprache, die je in Deutschland produziert worden sind. Danach klangen die Songs, die Joy Fleming für das Schlager-Label Jupiter Records aufnahm, zunehmend resignativ: Helden werden auch mal älter (1984) oder - auf der LP Joygeboren (1984) - Das war noch Jazz. Diese Spur hatte sie im Nachhall ihres Neckarbrücken Blues schon 1980 mit einer mundartlichen Single eingeleitet: Ja, wann's bloß Rock'n'Roll is, was ihr wollt. Da sang sie: "Ihr könnt alles von mir haben, bis auf eins: bloß nicht mich. Wenn ihr mich laßt, wie ich will, ist alles okay."

1990/91 gründete Joy Fleming zusammen mit ihrem Mann Bernd Liebenow in ihrem Haus in Hilsbach ein Tonstudio, die Plattenmarke Rö-Mo-Records und den Musikverlag Röttl'n' Mouse. Der Output der Operationen in den Neunzigern war unter dem Rock-Aspekt nicht erwähnenswert.